In der Tierklinik Aarau West steht ein schmerz- und stressfreier Aufenthalt im Zentrum

Die Tierklinik Aarau West gestaltet den Aufenthalt für Tiere so angenehm wie möglich. Die Tierärzte und TPA gehen äusserst fürsorglich mit ihnen um. Ein Blick hinter die Kulissen eines Aufenthalts.

 

Wenn die Tiere krank oder verletzt sind, kommt es manchmal zu einem stationären Aufenthalt in der Tierklinik Aarau West. Die Tiere befinden sich in einer fremden Umgebung und sind dann auf einen liebevollen Umgang angewiesen. Das                  Team aus Tierärzten, Tiermedizinischen Praxisangestellten (TPA) und Pflegern gestaltet den Aufenthalt möglichst stress- und schmerzfrei. Barbara Sommer, Leitung Medizin und Mitinhaberin der Tierklinik Aarau West: «Wir tun unser Bestes, damit sich unsere Patienten wohlfühlen. Wir pflegen einen liebevollen Umgang mit ihnen, geben ihnen bei Bedarf Medikamente gegen Schmerzen und reduzieren den Stress mit beruhigenden Pheromonen und Musik.»

 

 

Ein angenehmer Aufenthalt

Die meisten stationären Patienten erhalten eine intravenöse Infusion, damit der Flüssigkeitshaushalt korrigiert und Medikamente stressfrei verabreicht werden können. Gleichzeitig wird Blut abgenommen und zur weiteren Diagnostik untersucht. Wir führen weitere notwendige Untersuchungen durch und behandeln die Tiere entsprechend der Diagnose medikamentös oder chirurgisch. Neben dem medizinischen Teil sind auch die Hygiene und die Ernährung wichtig und spielen für die Gesundung eine zentrale Rolle: Die Patienten sollen wieder fressen. «Hier hilft, ihnen gut zuzureden, sie von Hand mit kleinen Häppchen zu füttern, und manchmal der Besuch der Besitzer, die ihr Tier mit dem gewohnten Futter füttern. Den Aufenthalt in der Klinik gestalten wir so kurz und so angenehm wie möglich», erklärt die Tierärztin.

 

 

Offen und einfühlsam kommunizieren

Die Besitzer möchten über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert werden. «Eine offene, klare und einfühlsame Kommunikation ist uns wichtig. Wir achten darauf, dass wir verständlich und transparent vermitteln woran das Tier erkrankt ist, wie Behandlung und Prognose aussehen und mit welchen Kosten zu rechnen sind. Das sind Punkte, die für Besitzer relevant sind. Wenn sich der Gesundheitszustand des Tieres verändert, wird der Besitzer natürlich umgehend informiert», sagt Barbara Sommer.

 

 

Streicheleinheiten für einen erleichterten Aufenthalt

Wie im Spital sind auch bei uns in der Tierklink während des Aufenthalts Besuche möglich. In einigen Fällen ist ein längerer Aufenthalt notwendig. Besonders dann ist es hilfreich und dem Genesungsprozess zuträglich, wenn die Tiere ihre Besitzer sehen, riechen und spüren. «Die Anwesenheit des Besitzers kann das Tier manchmal sogar dazu motivieren zu fressen. Sie geniessen die Zuwendung und die bekannten Streicheleinheiten. Besuche sind auch für die Tierbesitzer wertvoll: Sie sehen, dass es ihrem Tier gut geht und haben eine weitere Möglichkeit sich mit dem behandelnden Tierarzt auszutauschen», weiss Barbara Sommer.

 

 

Für jeden Fall das richtige Behandlungsteam

Barbara Sommer sagt motiviert: «Das Zusammenspiel und die Grösse des Teams sind in der Tierklinik Aarau West echte Mehrwerte. Frühmorgens treffen sich alle      Tierärzte und besprechen Laborbefunde, Röntgenresultate, notwendige Untersuchungen und Behandlungen. Aus meiner Sicht ist das ein sehr wertvolles Gefäss. Mehrere Ärzte steuern ihr Wissen bei und die Fälle werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln beurteilt.» Tagsüber betreut ein grosses Team bestehend aus zwei  Tierärzten und rund fünf TPAs und Pflegern die Patienten. Dazu gehört auch eine sorgfältige Untersuchung am Morgen. Unser Team baut schnell eine Vertrauensbasis zu den Patienten auf und erkennt, ob es den Tieren gut oder weniger gut geht – oder erkennt Bedürfnisse der Patienten. 

 

 

Der Abschied naht

Die Länge des Aufenthaltes ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung oder der Verletzung. Die durchschnittliche Dauer beträgt zwei bis drei Tage. Barbara Sommer: «Bei komplizierteren Erkrankungen/Verletzungen und der Erholung von einer grösseren Operation brauchen die Patienten bis zu einer Woche intensivere medizinische Versorgung. Sobald die Patienten selber fressen, keine intravenösen Infusionen und Medikamente mehr brauchen, können wir sie mit gutem Gewissen in die Obhut ihrer Besitzer übergeben. Obwohl die Abschiede nicht immer leicht sind, freut es uns bei jedem Fall, wenn die Tiere wieder in ihre gewohnte und geliebte Umgebung zurückkönnen»

 

11. Januar 2021

 

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Bilder: Tierklinik Aarau West AG